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Dänemarks Justizminister ändert die Regeln für Lebensgefährten aus Deutschland und den nordischen Staaten. Große Erleichterung für grenzüberschreitende Lebenspartnerschaften: Dänemarks Justizminister Nick Hækkerup (Soz.) hat am Montag angekündigt, dass der Besuch in Dänemark künftig deutlich unbürokratischer möglich werden soll, als dies im Zuge der Corona-Maßnahmen bisher möglich war.
Der Nordschleswiger
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Mehr Schaden als Nutzen: Direktor Søren Brostrøm hat laut „Ekstra Bladet" keine umfassenden Schließungen empfohlen. Zehn Tage, bevor die Regierung Dänemarks am 11. März als Reaktion auf das Coronavirus beschlossen hat, das Alltags- und Wirtschaftsleben stark zu beschränken, hat der Chef der dänischen Gesundheitsbehörde laut „Ekstra Bladet" vor einem solchen Schritt gewarnt.
Der Nordschleswiger
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Einreise für Partner: Unterschrift reicht


Kopenhagen Dänemarks Justizminister ändert die Regeln für Lebensgefährten aus Deutschland und den nordischen Staaten.

Große Erleichterung für grenzüberschreitende Lebenspartnerschaften: Dänemarks Justizminister Nick Hækkerup (Soz.) hat am Montag angekündigt, dass der Besuch in Dänemark künftig deutlich unbürokratischer möglich werden soll, als dies im Zuge der Corona-Maßnahmen bisher möglich war.

Wie der Minister dem Sender „Danmarks Radio“ sagte, soll es fortan ausreichen, an der Grenze eine schriftliche Erklärung mit Unterschrift darüber vorzulegen, dass man einen Partner jenseits der Grenze hat. Die neue Regelung soll in wenigen Tagen in Kraft treten. cvt, Ritzau


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Im VW-Abgasskandal streiten Zehntausende Diesel-Fahrer vor Gericht um Schadenersatz. Das erste höchstrichterliche Urteil stärkt ihnen den Rücken - doch ob es auch in Dänemark Auswirkungen hat, ist unsicher. Für Zehntausende Diesel-Fahrer in Deutschland ist der Weg für Schadenersatz von Volkswagen frei.
Der Nordschleswiger
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180 Mitarbeiter sollen gehen, 20 Filialen geschlossen werden: Tøjeksperten ist nach eigenem Bekunden von der Corona-Krise schwer getroffen. Die Aalborger PWT-Group, die unter anderem die in Dänemark sehr verbreitete Ladenkette für Herrenmode „Tøjeksperten" betreibt, wird in Kürze 20 Filialen schließen und 180 Mitarbeiter entlassen.
Der Nordschleswiger
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Alle können sich jetzt testen lassen


Alle Personen, die über 18 Jahre alt sind, können jetzt einen Corona-Test bestellen, auch wenn sie keine Symptome haben. Das bestätigt das Gesundheits- und Seniorenministerium.
Man kann sich auf der Homepage coronaprover.dk mit seiner NemId anmelden.
Montag vergangener Woche konnten zunächst die 18 bis 25-Jährigen sich testen lassen. 4.500 machten im Lauf des ersten Tages von dieser Möglichkeit Gebrauch.
Insgesamt können 50.000 Personen pro Woche getestet werden. ritzau/wt
Aktualisiert am 16:04 25.5.2020
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Wirtschaftsweise: Mehr Geld für Studenten, Arbeitslose und Rentner

Soll die Wirtschaft wieder in Schwung kommen hilft vor allem eine Medizin laut führender Wirtschaftsexperten. Mehr Geld für Studenten, Arbeitslose und Rentner schreibt „Politiken“.

Sowohl der jetzige Vorsitzende des wirtschaftlichen Weisenrats, Carl-Johan Dalgaard wie sein Vorgänger, Hans-Jørgen Whitta-Jacobsen sind der Auffassung, dass dies den privaten Verbrauch am stärksten fördern würde.

„Gibst du Studenten, Arbeitslosen, Rentnern und anderen mit Transferleistungen mehr Geld, dann kannst du recht sicher sein, dass das Geld verbraucht wird und schnell verbraucht wird, und damit erzielt man am ehesten einen deutlichen Effekt für einen begrenzten Zeitraum”, so Whitta-Jacobsen gegenüber „Politiken”. wt




Aktualisiert am 11:59 25.5.2020
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Ein halbes Jahr Beziehung für Einreise erforderlich

Ab heute können Paare sich wieder über die Grenze hinwegt treffen. Der Freund oder die Freundin aus Deutschland und den nordischen Ländern darf nämlich wieder nach Dänemark einreisen.
Es ist jedoch ein Haken bei der Sache: Das Verhältnis muss mindestens ein halbes Jahr andauern, schreibt „Jyllands-Posten”. Auch muss man sich regelmäßig getroffen haben.
Ebenfalls ab heute dürfen Großeltern, Geschäftsreisende und Sommerhausbesitzer wieder einreisen. wt/ritzau
Aktualisiert am 11:59 25.5.2020
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Mehr Beschwerden über annullierte Flüge in der Corona-Krise


Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben sich während der Corona-Krise doppelt so viele Dänen über annullierte Flüge in den vergangenen Monaten beschwert. Dies zeigen neue Zahlen des Ministeriums für Verkehr, Bauen und Wohnen („Trafik-, Bygge- og Boligstyrelsen“), schreibt Danmarks Radio. Die Corona-Krise hat viele Flugausfälle verursacht, was bedeutet, dass viele Verbraucher das Recht haben, ihr Geld zurückzubekommen. Aber das ist anscheinend leichter gesagt als getan, was sich in der stark gestiegenen Anzahl von Beschwerden an das Ministerium zeigt. Vom 14. März bis 14. Mai sind insgesamt 483 Beschwerden eingegangen. Davon sind 333 Beschwerden aufgrund von Flugausfällen registriert – durchschnittlich 166,5 pro Monat. Das ist eine Verdoppelung gegenüber den Jahren 2019 und 2018. Damals gab es aufgrund von Stornierungen durchschnittlich 82 Beschwerden pro Monat. Ritzau/kj
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Die Corona-Krise schwer für junge Menschen


Wirtschaftliche Krisen treffen junge Menschen meist am stärksten. Folgen der Krise sind Arbeitslosigkeit oder schlechte Bezahlung. Die Corona-Krise ist in diesem Zusammenhang keine Ausnahme, erklären mehrere Experten gegenüber der Zeitung „Jyllands Posten“. Es gibt Grund zu der Annahme, dass Studenten und andere junge Menschen finanziell stärker betroffen sind als der Rest der Bevölkerung, sagt Torben Tranæs, Forschungsdirektor und Professor am Forschungs- und Analysezentrum Vive. Laut Birthe Nielsen, Forscherin und Professorin für Wirtschaftswissenschaften an der CBS, verfügen die jungen Menschen noch nicht über die Erfahrung und das Dienstalter, um in Jobs zu arbeiten, die auch während der Krise beständig bleiben. „Viele der jungen Menschen haben befristete Verträge oder sind erst kürzlich zu einem Unternehmen dazu gekommen. Das Unternehmen kann häufig daran interessiert sein, diejenigen mit der größten Erfahrung zu halten. Es ist also klar, dass viele junge Menschen in der Krise wieder gekündigt werden, weil sie auf dem Arbeitsmarkt einfach noch nicht richtig Fuß gefasst haben“, erklärt sie. Ritzau/kj
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Seit zwei Tagen keine Corona-Toten in Dänemark

Den zweiten Tag in Folge wurde kein Corona-Toter in Dänemark registriert. Das berichtet das Staatliche Serum-Institut (SSI) am Sonnabend. Insgesamt liegt die Zahl derjenigen, die an der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 gestorben sind, damit weiterhin bei 561 Personen. 118 Infizierte werden im Krankenhaus behandelt, das ist einer weniger als am Vortag. 19 Corona-Patienten werden auf der Intensivstation behandelt (4 weniger), 16 müssen sogar beamtet werden (3 weniger). Die Zahl der Infektionen stieg seit Freitag um 59 Personen. Damit haben sich in Dänemark insgesamt 11.289 Personen mit dem Virus infiziert. Ritzau

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Coronavirus auf dänischem Containerschiff ausgebrochen

Auf einem Containerschiff des dänischen Reederei-Unternehmens Maersk ist das Coronavirus ausgebrochen. Das gab das Unternehmen am Sonnabend bekannt. Demnach sollen fünf Besatzungsmitglieder infiziert sein. Das Schiff verließ Panama am 1. Mai mit 25 Mitgliedern an Bord in Richtung Spanien. Kurz nach dem Ablegen zeigten einige Matrosen milde Symptome, weshalb die Fahrt abgebrochen und die betroffenen Personen auf der Wesindischen Inseln ins Krankenhaus gebracht wurden. Nachdem das Schiff wieder abgelegt hatte, zeigten fünf andere Besatzungsmitglieder Corona-Symptome. Ein Test in Rotterdam ergab anschließend, dass alle mit dem Virus infiziert sind. Ritzau

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Studie: Remdesivir senkt Genesungszeit bei Corona-Patienten

Das Medikament Remdesivir des US-Biotechkonzerns Gilead schlägt bei vielen Covid-19-Patienten offenbar an. Laut Zeitung „Politiken“ belegt eine im „New England Journal of Medicine“ veröffentlichte Studie, dass die Genesungszeit im Vergleich zu Placebo-Patienten um vier Tage oder 31 Prozent sinkt, wenn das Mittel den Patienten zum richtigen Zeitpunkt verabreicht wird. Jens Lundgren, Professor für Infektionsmedizin am Reichshospital, weist darauf hin, dass es sich lediglich um vorläufige Daten handelt, freut sich aber über die Ergebnisse. „Das ist total verrückt. Das ändert die Art, wie und wann wir die Krankheit behandeln komplett“, so Lundgren zu „Politiken“. Remdesivir wurde 2009 zur Behandlung von Hepatitis C und als mögliches Ebola-Medikament entwickelt. Ritzau

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Kommentatoren: Zweifel wegen Schließung können Mette F. schaden
Es kann der Regierung schaden, dass Zweifel aufgekommen sind, inwiefern die Schließung Dänemarks ein politischer Beschluss war, oder inwiefern er auf gesundheitlicher Beratung beruhte. So lautet die Einschätzung des politischen Kommentators Noa Redington.
„Jyllands-Posten” schreibt Freitag,  aus Dokumenten gehe hervor, dass die Gesundheitsbehörde keine so weitreichende Schließung des Landes empfohlen hatte.
„Die Kommunikation (der Regierung) sieht jetzt nicht mehr so perfekt aus”, meint Redington, der Kommunikationsberater von Ex-Staatsministerin Helle Thorning-Schmidt (Soz.) gewesen ist.
Er meint jedoch nicht, dass es unmittelbar parlamentarische Folgen haben wird.
Auch Kommentator Hans Engell vermutet, die Sache werde weiterhin für politische Unruhe sorgen.
Beide meinen jedoch, dass die Bevölkerung weiterhin mit Mette Frederiksens (Soz.) Handhabung der Krise zufrieden ist. ritzau/wt
Aktualisiert am 18:23 22.5.2020
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Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche gibt es null Tote mit Corona
Die neuesten Zahlen des Serum Instituts bringen Erfreuliches.
Im Laufe des vergangenen Tages hat es keinen Todesfall mit Corona gegeben.
Das ist das dritte Mal innerhalb der vergangenen zwei Monate, dass dies geschieht. Und es ist das zweite Mal innerhalb einer Woche.
Insgesamt hat es 561 Todesfälle mit Corona in Dänemark gegeben. ritzau/wt
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Museen, Zoos, Kinos und Theater öffnen
Das Folketing hat die Corona-Maßnahmen gelockert. Museen, Zoos, Kinos und Theater dürfen öffnen. Die Kunstmuseen Aros in Aarhus und Louisiana nördlich von Kopenhagen schlagen am heutigen Freitag ihre Türen für das Publikum auf und der Kopenhagener Zoo am Sonnabend – allerdings unter Auflagen vom Kulturministerium. In den Kinos bleibt jeder zweite Sitz frei – es sei denn man ist ein Pärchen.
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Die Polizei hat noch mehr Überstunden

Während viele Unternehmen in der Coronazeit Überstunden abgebaut haben, sind bei der Polizei noch mehr hinzugekommen. Das schreibt dr.dk. Die Polizei hat zum Beispiel in Verbindung mit Unruhen im Nachtleben oder bei Fußballspielen weniger zu tun gehabt, und auch die Kriminalität ist gefallen. Dennoch schlägt der Einsatz in Verbindung mit den Corona-Maßnahmen aus. Die Beamten hatten im April 1,1 Millionen Überstunden – das sind 100.000 mehr als im Januar. gn


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561 Corona-Tote in Dänemark

Die Zahl der Corona-Toten ist am Donnerstag in Dänemark um 7 auf 561 Personen gestiegen. Dies teilte die Seuchenschutzbehörde, das Staatliche Serum-Institut (SSI) mit. Insgesamt befinden sich 122 Patienten in stationärer Behandlung – 5 weniger als am Mittwoch. 23 müssen intensivmedizinisch behandelt werden, 18 werden beatmet. Die Zahl der Infizierten liegt bei 11.182 Personen. 8.217 gelten als genesen. Ritzau


Aktualisiert am 16:45 21.5.2020
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Mehr als 200.000 Personen erhalten Lohnausgleichszahlungen

In Dänemark sind derzeit durch die Corona-Krise insgesamt 204.714 Arbeitnehmer mit Lohnausgleichszahlungen nach Hause geschickt worden. Das berichtet Gewerbeminister Simon Kollerup (Sozialdemokraten). Insgesamt handelt es sich um 121.660 Vollzeit- und 82.838 Teilzeitangestellte. Vor allem Hotels, Restaurants und Unternehmen im Handel mussten durch die Corona-Pandemie Tausende ihrer Mitarbeiter für das Lohnausgleichsmodell der Regierung anmelden. Ritzau

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WHO: 106.000 Menschen weltweit an einem Tag infiziert

In den vergangenen 24 Stunden hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Informationen über 106.000 neue Fälle von Coronainfektionen weltweit erhalten. Es ist die höchste Zahl an einem Tag während des gesamten Coronavirus-Ausbruchs. Ritzau/kj
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1,2 Millionen deutsche Touristen besuchten Dänemark im vergangenen Sommer


Derzeit laufen Verhandlungen über eine weitere Wiederöffnung Dänemarks in der Corona-Krise. Dabei geht es auch um das Öffnen der Grenzen. Zum Beispiel für Touristen aus Deutschland. Dies würde der unter Druck stehenden dänischen Tourismusbranche zugutekommen, die derzeit darunter leidet. Die Radikalen, die Alternative und alle bürgerlichen Parteien sind sich einig, dass die Einreisebeschränkungen gelockert werden sollten. Aber die Frage ist, ob die Regierung zustimmt. Etwas mehr als vier Millionen ausländische Touristen besuchten Dänemark im Zeitraum Juni bis August vergangenen Jahres. Das geht aus einem Bericht des Wirtschaftsministeriums mit Daten von Danmarks Statistik und VisitDenmark hervor. In den Sommermonaten des vergangenen Jahres besuchten allein 1,2 Millionen Deutsche Dänemark. Fast 700.000 von ihnen waren Ferienhaus-Touristen. Und gerade für die sollte der Urlaub in Dänemark ermöglicht werden, finden viele Parteien. Ritzau/kj
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Stichprobe: 1 von 100  mit dem Coronavirus infiziert


Während der Corona-Krise gibt es erhebliche Zweifel, wie viele Menschen in Dänemark tatsächlich mit dem Virus infiziert sind. Die Ergebnisse der ersten von der dänischen Gesundheitsbehörde durchgeführten Stichprobe zeigen nun, dass bisher nur ein kleiner Teil der Bevölkerung infiziert ist. In einer Stichprobe von 1.071 Erwachsenen in Dänemark waren 12 Personen – das entspricht 1,1 Prozent – mit dem Coronavirus infiziert. Dies berichtet das Serum Institut. Es wurde eine Blutuntersuchung unter einer repräsentativen Stichprobe der Bevölkerung durchgeführt, die auf Antikörper getestet wurde. Es gibt allerdings Vorbehalte gegenüber der Aussagekraft der Ergebnisse. Das Serum Institut betont, dass die Resultate der Stichprobe mit Vorsicht behandelt werden sollten, bevor Rückschlüsse auf die gesamte dänische Bevölkerung gezogen werden können. Um ein genaueres Ergebnis zu erhalten, werden die Untersuchungen auf 6.000 Personen ausgeweitet. Ritzau/kj