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Experten rechnen mit der Notwendigkeit wiederholter Corona-Impfungen

Kopenhagen Staatsministerin Mette Frederiksen (Soz.) meint, dass alle sich an den Gedanken gewöhnen sollten, dass Impfungen gegen das Corona-Virus künftig wiederholt erfolgen müssen. Dies sagte sie am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. Jens Lundgren, Professor für Infektionsmedizien am Reichskrankenhaus, teilt diese Einschätzung. Wann genau dies erforderlich werden würde, könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden, aber der Bedarf würde sicher da sein, sagt Lundgren. Auch Søren Riis Paludan, Professor für Virologie und Immunologie an der Universität Aarhus, sieht in der Zukunft den Bedarf nach wiederholten Impfungen der Bevölkerung. Wie genau dieser aussähe, müsse abgewartet werden. ritzau/nb
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Personen über 85 Jahre werden probeweise beim Hausarzt geimpft

Kopenhagen Ein Versuch in der Region Hovedstaden soll sicherstellen, dass Personen über 85 Jahre ihre Impfung gegen das Corona-Virus bei ihrem Hausarzt erhalten können. Von Freitag an werden 1.000 Bürger über 85 Jahre im Großraum Kopenhagen von ihrem Arzt benachrichtigt, dass sie die Impfung im Ärztehaus entgegennehmen können. Sollte der Versuch erfolgreich verlaufen, könnte dies nach Auffassung der Regionsratsvorsitzenden für die Region Hovedstaden, Sophie Hæstrup (Soz.), eine Vorgehensweise für künftige Impfeinsätze im ganzen Land sein. ritzau/nb
Aktualisiert am 20:26 4.3.2021
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Frederiksen umgeht Folketing mit Impfstoff-Vereinbarung

Kopenhagen Sowohl bei Venstre als auch bei der Einheitsliste hat der Vorstoß von Staatsministerin Mette Frederiksen (Soz.) für eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Produktion von Impfstoffen mit Israel und Österreich Verwunderung und Kritik hervorgerufen. Normalerweise ist es üblich, vorab das Folketing über größere außenpolitische Vereinbarungen zu informieren. Frederiksen war am Donnerstag nach Israel gereist, um mit dem israelischen Premierminister, Benjamin Netanyahu, und dem österreichischen Bundeskanzler, Sebastian Kurz, ein gemeinsames Vorgehen bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen das Corona-Virus zu erörtern. ritzau/nb
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Norwegen fürchtet Kontrollverlust

Oslo Am Mittwoch wurden 689 Personen in Norwegen positiv auf Corona getestet. Die Zahl der Neuinfektionen liegt damit etwa doppelt so hoch wie am Mittwoch vergangener Woche. Deshalb führt das Land in der nächsten Woche neue, landesweite Restriktionen ein, wie der norwegische Gesundheitsminister Bent Høie gegenüber NRK mitteilt. Norwegen hatte bisher zumeist unterhalb der Infektionszahlen in Dänemark gelegen. ritzau/nb
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Nach Messerattacke: Schweden sucht nach Antworten

Vetlanda Die schwedische Kleinstadt Vetlanda mit 13.000 Einwohnern versucht am Tag nach der blutigen Messerattacke Antworten darauf zu finden, weshalb ein Mann sieben Menschen im Herzen der Stadt niedergestochen hat. Die Polizei konnte den 22-jährigen Täter noch am Mittwochnachmittag festnehmen. Der aus Afghanistan stammende Mann ist jetzt wegen versuchten Mordes angeklagt. Die Tat wird nicht als Terrorakt eingestuft, jedoch ist das Motiv weiterhin unklar. Fünf der Opfer liegen auf der Intensivstation, einige von ihnen mussten operiert werden. ritzau/nb
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Dänemark will mit Israel und Österreich bei Impffabriken zusammenarbeiten

Jerusalem Dänemark will gemeinsam mit Israel und Österreich daran arbeiten, Fabriken zu etablieren, in denen Impfstoffe gegen das Corona-Virus hergestellt werden können. Dies wurde auf einer Pressekonferenz der drei Regierungschefs bekanntgegeben. Forschung und Entwicklung sollen gestärkt werden. ritzau/nb
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479.252 Personen geimpft

Kopenhagen Seit Mittwoch haben weitere 12.822 Personen die erste Impfung gegen das Corona-Virus erhalten, während 1.149 ihre zweite Impfung bekommen haben. Damit haben insgesamt 479.252 Personen mindestens eine Impfdosis verabreicht bekommen. Dies entspricht 8,2 Prozent der Bevölkerung. 188.169 Personen haben beide Impfdosen erhalten und sind somit fertiggeimpft. Dieser Anteil macht 3,2 Prozent der Bevölkerung aus. Die Gesundheitsbehörde rechnet derzeit damit, dass alle Personen über 16 Jahre bis zum 27. Juni vollständig geimpft sind. ritzau/nb
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Blauer Block ruft Frederiksen zu Online-Treffen auf

Kopenhagen Die Parteien Liberale Allianz, Neue Bürgerliche und Konservative fordern Staatsministerin Mette Frederiksen (Soz.) zu Online-Verhandlungen über die weitere Wiedereröffnung Dänemarks auf. Zur Begründung führen sie an, dass die Verhandlungen somit nicht bis nächste Woche warten müssten. Vonseiten der Regierung ist hingegen geplant, sich mit allen Parteien einzeln zu direkten Treffen zusammenzusetzen, um einen langfristigen Plan auszuhandeln. Aufgrund von Frederiksens Reise nach Israel am Donnerstag können die nächsten Verhandlungen jedoch erst am kommenden Dienstag nach Ablauf der Quarantänefrist wieder aufgenommen werden. Dies dauert den Parteien des Blauen Blocks zu lange. ritzau/nb
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Deutschland will AstraZeneca-Impfstoff nun auch an Personen über 65 Jahre verimpfen

Berlin Der deutsche Gesundheitsminister, Jens Spahn, teilt mit, dass der Impfstoff von AstraZeneca künftig auch bei Personen über 65 Jahre zum Einsatz kommen soll. Die Entscheidung sei nach einer Empfehlung der Impfkommission getroffen worden. Bisher wurde der Impfstoff von AstraZeneca nicht an ältere Personen verimpft, da die Wirksamkeit für diese Zielgruppe nicht hinreichend bekannt war. Eine Reihe neuer Studien hat nun eine Neubewertung möglich gemacht. ritzau/nb
Aktualisiert am 15:23 4.3.2021
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Sozialschwache Personen kommen nur schwer an ihr eigenes Geld

Kopenhagen Von den fünf größten Banken des Landes haben nur noch fünf der Filialen von Danske Bank einen Schalter, an dem man noch Geld abheben kann. Dies gibt sozialschwachen Personen Probleme, an ihr Geld zu kommen, da sie oftmals keine Karte zum Geld abheben am Automaten besitzen. Das schreibt Radio4. Betroffen sind demnach Personen mit einer Entwicklungsstörung, Obdachlose oder Ältere. Beim Interessenverband der Banken, Finans Danmark, räumt man ein, dass dies ein Problem sei, jedoch versuche man, dieses so gut wie möglich zu lösen. Wie das passiert, wurde nicht mitgeteilt. nb
Aktualisiert am 14:47 4.3.2021
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Mutter von zwei Kindern angeklagt wegen Aufruf zur Gewalt

Kopenhagen Eine 30-jährige Frau, die Mutter zweier Kinder im Alter von fünf und zwei Jahren ist, ist von der Kopenhagener Polizei angeklagt worden. Sie hatte bei der Men In Black-Demonstration am 9. Januar von einem Rednerpult dazu aufgerufen, das "System" zu zerschmettern. Dies sei nach Ansicht der Frau kein Aufruf zur Gewalt gewesen. Die 30-Jährige sitzt in Untersuchungshaft und wird unter anderem beschuldigt, zu Überfällen, dem Werfen von Kanonenschlägen, Steinen und Fackeln aufgerufen zu haben. Sie weist die Anschuldigungen von sich. ritzau/nb
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520 Corona-Neuinfektionen

Kopenhagen In den vergangenen 24 Stunden sind in Dänemark 520 neue Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Das berichtet die dänische Behörde für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten, Statens Serum Institut (SSI). Die Zahl der Corona-Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, sank um 8 auf 217. Davon liegen 30 Personen auf der Intensivstation, und 18 müssen beatmet werden. 4 weitere Personen sind seit Mittwoch an der Lungenkrankheit gestorben. Insgesamt erlagen ihr in Dänemark mittlerweile 2.374 Menschen. nb/ritzau
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Der dänische Industriekonzern mit Sitz in Norburg musste aufgrund der Corona-Krise einen Gewinn- und Umsatzrückgang hinnehmen. Mit Schwerpunkt auf Energieeinsparung und Klimaschutz erwartet das Unternehmen 2021 ein deutliches Wachstum.
Der Nordschleswiger
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Kritik an Frederiksens Israel-Besuch

Kopenhagen Die Reise von Premierministerin Mette Frederiksen (Sozialodemokraten) nach Israel sorgt für scharfe Kritik durch den palästinensischen Top-Diplomaten in Dänemark, Professor Manuel Hassassian. Er nennt es „inakzeptabel” und „ekelhaft”, dass die dänische Regierungschefin am Donnerstag nach Israel reist, um mit dem Premierminister des Landes, Benjamin Netanyah, über Impfpläne zu sprechen. Seine Kritik muss vor dem Hintergrund gesehen werden, dass Israel das Land der Welt ist, das bisher am meisten geimpft hat. Das Land wird jedoch von Hassassian dafür kritisiert, dass es seine Impfstoffe nicht mit der palästinensischen Bevölkerung im Westjordanland und im Gazastreifen teilen will. dodo/Ritzau

Aktualisiert am 10:05 4.3.2021
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Gemeinsam mit der Ärzteorganisation PLO fordert der Regionalverband die Impfstoffe künftig rein nach dem Alter zu verteilen. Das derzeitige System sei für viele zu verwirrend und sorge für Frust, so die Kritik.
Der Nordschleswiger
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Zoobesuche mit negativem Corona-Test wieder erlaubt

Kopenhagen Ab Donnerstag ist es in Dänemark wieder möglich, die Zoos zu besuchen und Giraffen, Zebras und Co. einen Besuch abzustatten. Nach zwei Monaten Zwangsschließung aufgrund der Coronalage dürfen die Zoos in Kopenhagen, Aarhus und Odense ihre Türen wieder öffnen. Dies gilt allerdings nur für Besucher, die einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Sowohl Schnelltests als auch PCR-Tests sind dabei erlaubt. dodo/Ritzau

Aktualisiert am 10:05 4.3.2021
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Musikfestivals hoffen noch immer auf den Sommer

Kopenhagen Die Veranstalter von Musikfestivals hoffen trotz Corona nach wie vor auf die Möglichkeit, ihre Veranstaltungen durchführen zu können. Allen voran das Roskilde-Festival, wo man "vorsichtig optimistisch" sei. Ob eine Durchführung des Festivals verantwortlich sei, müssen nach Ansicht von Festivalsdirektorin Signe Lopdrup die Behörden entscheiden. Auch beim Smukfestival in Skanderborg glaubt Sprecher Søren Eskildsen weiterhin daran, dass die Veranstaltung stattfinden kann. Die Hoffnung ruht unter anderem auf einem sogenannten Coronapass, aus dem hervorgehen soll, ob eine Person entweder bereits geimpft ist oder einen aktuellen, negativen Corona-Test vorweisen kann. Am Donnerstag ist der Kulturminister zu einer Anhörung im Folketing vorgeladen, in der es um das Schicksal und die wirtschaftliche Situation der Musikfestivals geht. ritzau/nb
Aktualisiert am 20:51 3.3.2021
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Schwedische Polizei untersucht terroristischen Hintergrund nach Anschlag

Vetlanda Die schwedische Polizei hat am Mittwoch auf einen Mann in den Zwanzigern geschossen, nachdem er angeblich einen Angriff gegen mindestens acht Personen in Vetlanda in Südschweden gestartet hatte. Dies berichten mehrere schwedische Medien. Die Polizei ging zunächst nicht von einem Terrorverdacht aus, revidierte diese Einschätzung jedoch später und nannte den Angriff eine "mögliche Terrorhandlung". Alle der acht Personen sind unterschiedlich stark verletzt worden. Der Angreifer soll Sveriges Radio zufolge eine Art Messer benutzt haben. Die Polizei wollte dies jedoch mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht präzisieren. Der Zustand des Täters ist derzeit unklar. Sveriges Radio berichtet, dass er ins Krankenhaus eingeliefert wurde. ritzau/nb
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Bauhaus will womöglich Wiedereröffnung einklagen

Kopenhagen Während man seit Montag wieder in vielen Baumärkten einkaufen kann, muss man vorab einen Termin buchen, wenn man in die Baumärkte der Kette Bauhaus möchte. Die meisten Filialen der Kette sind nämlich so groß, dass sie von der Pflicht zur Terminvereinbarung betroffen sind, um Kunden Einlass zu gewähren. Dies führe dem Direktor von Bauhaus Dänemark, Mads Jørgensen, nach dazu, dass das Unternehmen das einzige in der Branche sei, dass noch geschlossen ist. Aus diesem Grunde untersuchen Anwälte des Unternehmens, ob dies ein Verstoß gegen das Gleichheitsprinzip nach dänischem Recht darstellt. Jørgensen hat zudem einen Brief an Wirtschaftsminister Simon Kollerup (Soz.) geschrieben, um ihn von einer Neubewertung zu überzeugen. ritzau/nb
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Sofie Carsten Nielsen bedauert späten Rücktritt Østergaards 

Kopenhagen Die Parteivorsitzende der Radikalen, Sofie Carsten Nielsen, bedauert, dass sie ihren Vorgänger Morten Østergaard nicht bereits zu einem früheren Zeitpunkt aufgefordert hat, zurückzutreten. Dies schreibt sie auf Facebook. Ihre Mitteilung kommt, nachdem die Firma Kvinfo einen Bericht zum Umgang mit sexueller Belästigung bei Radikale Venstre veröffentlicht hat. Der Bericht kritisiert die Führungsebene der Partei dafür, die Fälle sexueller Kränkungen nicht zielführend gehandhabt zu haben. Morten Østergaard war im Oktober als Parteivorsitzender zurückgetreten, nachdem öffentlich geworden war, dass er die Parteikollegin Lotte Rod zehn Jahre zuvor am Oberschenkel berührt hatte. ritzau/nb
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Bericht legt sexuelle Belästigung bei Radikalen offen

Kopenhagen Ein Teil der Angestellten bei der Partei Radikale Venstre ist Versuchen unerwünschter sexueller Aufmerksamkeit wie Küsse, Berührungen oder Umarmungen ausgesetzt gewesen. 22 Prozent sowohl ehemaliger Angestellter als auch Personen, die momentan für die Partei arbeiten, gaben an, mindestens einmal einer Handlung ausgesetzt gewesen zu sein, die in die Kategorie sexuelle Belästigung fällt. Dies gilt für 30 Prozent der Frauen und 15 Prozent der Männer. Insgesamt haben 413 Personen einen Fragebogen beantwortet, mit 40 Personen wurden qualitative Interviews geführt. Die Untersuchung, die von der Firma Kvinfo vorgenommen wurde, kommt zu dem Schluss, dass der Umgang mit den Fällen sexueller Belästigung bei den Radikalen nicht zielführend gewesen sei. ritzau/nb
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574 Corona-Neuinfektionen

Kopenhagen In den vergangenen 24 Stunden sind in Dänemark 574 neue Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Das berichtet die dänische Behörde für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten, Statens Serum Institut (SSI). Die Zahl der Corona-Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, sank um 7 auf 225. Davon liegen 34 Personen auf der Intensivstation, und 19 müssen beatmet werden. 3 weitere Personen sind seit Dienstag an der neuartigen Lungenkrankheit gestorben. Insgesamt erlagen ihr in Dänemark mittlerweile 2.370 Menschen. nb/ritzau